Die Zeiten, in denen man 10'000 E-Mails an eine gekaufte Liste ballern konnte, sind vorbei. Und das ist gut so. Nicht nur wegen der Spam-Filter, sondern wegen des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). In der Schweiz ist der "Mass-Blast" rechtlich heikel und markentechnisch Selbstmord. Wer ungefragt Werbemails verschickt, landet schnell auf der schwarzen Liste.
Bedeutet das, Cold Outreach ist tot? Nein. Aber die Strategie muss sich ändern: Weg von Masse, hin zu radikaler Relevanz. Wenn ich einem Marketingleiter schreibe, muss ich beweisen, dass ich mich mit seiner spezifischen Situation befasst habe. Ein Bezug auf eine Neueinstellung, einen aktuellen LinkedIn-Post oder eine Firmen-News ist Pflicht. Das ist keine "Werbung" im klassischen Sinne, sondern ein relevantes Geschäftsangebot.
Wir automatisieren diesen Recherche-Prozess. Unsere Systeme scrapen öffentliche News, verknüpfen sie mit dem Angebot und erstellen einen Entwurf, der so spezifisch ist, dass er handgeschrieben wirkt. Der Mensch prüft nur noch kurz ("Human-in-the-Loop") und sendet ab. So wahren wir die rechtlichen Grenzen und erhöhen die Antwortrate massiv. Weniger Volumen, mehr Qualität.

